TALK „Gesundes Aufwachsen im digitalen Zeitalter“ – sponsored by Bund der Freien Waldorfschulen

TALK „Gesundes Aufwachsen im digitalen Zeitalter“ – sponsored by Bund der Freien Waldorfschulen

Das Thema Digitalisierung gewinnt auch in den Schulen immer mehr an Relevanz. Ende letzten Jahres wurde mit dem sogenannten Digitalpakt des Bundes ein verstärkter Ausbau des digitalen Unterrichtes beschlossen.
Dahinter steht gleichzeitig die Frage, wie Kinder im digitalen Zeitalter gesund groß werden und was Elternhäuser und Schulen dazu beitragen können. Wie viel und welche Art von Medienkonsum ist für welches Alter angemessen?

Bloggerin Béa Beste, Medienpädagogin Julia Kernbach vom Präventionsprogramm für Kindergärten und Grundschulen Echt-Dabei.de und Waldorflehrer Franz Glaw diskutieren auf der Blogfamilia 2018 über Digitalisierung in Schulen. Die Freien Waldorfschulen stellen sich nicht gegen den digitalen Wandel, warnen aber vor einem unreflektierten und frühen Einsatz digitaler Medien, denn gerade im Kindergarten- und Grundschulalter ist dies aufgrund zahlreicher Forschungsergebnisse sehr kritisch zu sehen. Ziel der Waldorfpädagogik ist es, die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu medienmündigen Erwachsenen zu begleiten. Dabei sollen digitale Medien durchaus im Unterricht eingesetzt werden, jedoch erst ab einem Alter von 12 Jahren und dann vor allem in aktiver, selbst gestaltender Form. Davor geht es primär darum, dass die Kinder die Welt über ihre Sinne erleben und erfahren und sie auf diese Weise langsam begreifen dürfen.

Zu den Themen Medienmündigkeit und Waldorfpädagogik hat der Bund der Freien Waldorfschulen zwei Reader herausgegeben, die sowohl Lehrplanempfehlungen enthalten als auch speziell Eltern einen Weg durch den Mediendschungel weisen („Struwwelpeter 2.0 – Medienmündigkeit und Waldorfpädagogik“ und „Struwwelpeter 2.1 – Ein Leitfaden für Eltern durch den Mediendschungel“).
Fortbildungen und weiteres Informationsmaterial dazu bietet auch die Initiative „Echt dabei“ an: http://www.echt-dabei.de/

Warum der Bund der Freien Waldorfschulen die Blogfamilia unterstützt

Da nach wie vor eine Unmenge von Vorurteilen zur Waldorfschule im Netz kursieren, möchten wir gerne direkte Erfahrungen mit der Waldorfpädagogik und unmittelbare Einsichten ermöglichen sowie zur eigenen Urteilsbildung beitragen. Bei uns am Stand wird es auch die Möglichkeit geben, selbst künstlerisch-handwerklich und kreativ mit den Händen tätig zu werden, denn das stellt ein wichtiges Unterrichtselement der Waldorfpädagogik dar.

http://www.waldorfschule.de/

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